spanische fachkräfte, personalvermittlung, az futuro
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AZ FUTURO - Ihr Spezialist für Fachkräfte | Aktuelles April 2013

 

 

 

 

 

 Ausbildungsstellen bleiben im Landkreis Ravensburg unbesetzt. Das gibt die Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK) bekannt. Vor allem das Thema Fachkräftemangel brennt den Unternehmen nach wie vor unter den Nägeln. Eine Idee: Fachkräfte aus Spanien anheuern.

Mehr als 80 Prozent der Betriebe in der Region hielten laut IHK im vergangenen Jahr an ihrem Ausbildungsangebot fest, obwohl es jede vierte Firma nicht besetzen konnte. „Das ist ein starker Anstieg. Vor einem Jahr war es noch jeder zehnte Betrieb. Gerade kleinere Unternehmen sind hier die Leidtragenden“, sagt IHK-Geschäftsführer Peter Jany. Der Grund dafür: Es gebe keine geeigneten Bewerber, denn es fehle vielen Jugendlichen vor allem an den grundlegenden Rechenfertigkeiten, an Leistungsbereitschaft und Motivation. „Bei den Schulabgängern herrscht zudem eine unklare Vorstellung und zu wenig Vorkenntnisse über die Berufe“, so Jany.

Durchschnittlich fehlen allein 2013 schon 4000 Meister, Techniker, Fach- und Betriebswerte sowie 5000 Fachkräfte mit mittleren Qualifikationen in der Region. Volker Freede, Geschäftsfürer Operativ bei der Agentur für Arbeit Ravensburg-Konstanz, kann sozusagen auch nicht genug Arbeitslose mit den gewissen Voraussetzungen bieten.

Sechs Arbeitslose kommen im Gebiet der Agentur auf 52 offene Bauelektrik-Stellen, drei Arbeitssuchende auf 45 Stellen im Bereich Sanitär, Heizung oder Klima. „Dramatisch ist die mangelnde Arbeiterzahl auch im Sozial- und Erziehungswesen, beispielweise bei den Altenpflegern. Die Lage wird sich weiter verschärfen, da die Bevölkerung immer älter wird“, sagt Freede. Neben den Ingenieuren fehlen im ganzen Land auch Dienstleistungskaufleute, Gästebetreuer und Ärzte.

Woher die Fachkräfte nehmen, wenn die Prognose der Agentur heißt, dass im Jahr 2015 in Baden-Württemberg bereits 280000 Arbeitskräfte fehlen werden, 100000 davon mit Hochschulabschluss? Gerhard Strecker, Wirtschaftsförderer in Ravensburg, hat mit einer Steuerungsgruppe der Fachkräfteallianz (Zusammenschluss, etwa von Firmen, Hochschulen, Kammern und Wirtschaftsförderungen) ein Versuchsprojekt im Sinn. Es besteht eine Städtefreundschaft zum spanischen Mollet del Vallès. Da in Spanien eine Jugendarbeitslosigkeit von 55 Prozent herrscht, könnten Fachkräfte von dort rekrutiert werden. Die Idee wurde im Ravensburger Wirtschaftsbeirat positiv aufgenommen. Es gebe schließlich in anderen Regionen ebenfalls schon erfolgreiche ähnliche Konzepte, zum Beispiel im LandkreisTuttlingen.

Volker Freede kennt weitere mögliche Vorgehensweisen, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen: Jugendliche müssen von Eltern und Schule besser begleitet werden, um ihren Abschluss zu sichern. Die Berufsberatung muss intensiviert werden, damit die Zahl der Ausbildungsabbrecher sinkt. Für Ältere muss der Arbeitsplatz angemessen gestaltet oder die Aufgabenfelder verändert werden. Mehr Frauen im Arbeitsleben ist ebenfalls ein Wunsch, den man mit verbesserten Betreuungsmöglichkeiten für Kinder oder Familienangehörige erfüllen möchte. Es gilt zudem, die Attraktivität der Region zu nutzen und Ausbildung sowie Qualifikation durch öffentliche Information zu steigern.

Gewinnerregion wirbt spanische Fachkräfte für Handwerksbetriebe an

30.04.2013 in der NRWZ Online 

 Spanische Fachkräfte mit Vertretern verschiedener deutscher Institutionen, die den beruflichen Einstieg hier ermöglicht haben.                                                                                                                                                             Foto: pm

 

REGION, 30. April (pm) - Die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg setzt sich auch in ihrem neusten Projekt aktiv für die Gewinnung von Fachkräften ein. Die Initiative „Spanische Fachkräfte für das Handwerk“ brachte bereits Anfang April neun arbeitssuchende, ausgebildete und berufserfahrene Handwerker aus Spanien in die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Zunächst absolvierten sie den ersten Teil eines Deutsch-Kurses, bevor nun ab Mai die Arbeitsphase in den Unternehmen beginnt. Angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs im Bereich des Handwerks hat die regionale Wirtschaftsförderung zusammen mit der Agentur für Arbeit und unter Beteiligung der Handwerkskammer Konstanz und der Kreishandwerkerschaften das Projekt ins Leben gerufen.


Zwei Elektriker, ein Stuckateur, drei Maurer und drei Anlagenmechaniker für Heizung, Klima und Sanitär sind seit Ostermontag in der Gewinnerregion und bereiten sich mit dem ersten Teil des Deutschkurses auf den Einsatz in den Betrieben vor. Untergebracht waren sie im Internat der Landesberufsschule für das Hotel – und Gaststättengewerbe.

Dort fanden auch die Deutschkurse statt. Spanische Studenten der Hochschule Furtwangen begrüßten sie bei ihrer Ankunft und standen als Übersetzer zur Seite. Einer der Handwerker spricht bereits gut Deutsch und hat daher nicht am Deutschkurs teilgenommen. Er reiste direkt zum neuen Arbeitgeber und absolvierte Anfang April seinen ersten Arbeitstag. Für die anderen acht Bewerber folgt im August der zweite Teil des Deutschkurses.

Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Handwerkskammer Konstanz, den Kreishandwerkerschaften der Landkreise Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen und von den Sparkassen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Im Vorfeld wurden in einem umfangreichen Bewerbungs- und Auswahlverfahren von der Agentur für Arbeit Rottweil - Villingen-Schwenningen Stellenanforderungen und Bewerberprofile abgeglichen und Kontakte zwischen den Bewerbern und den Betrieben hergestellt. Handwerksbetriebe, die diesen Weg der Fachkräftegewinnung nutzen, sendeten zunächst eine kurze Stellenbeschreibung an die regionale Wirtschaftsförderung.

Die Bewerber wurden mit Hilfe der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) in Zusammenarbeit mit der spanischen Arbeitsverwaltung (EURES Spanien) akquiriert. Vermittler der ZAV führten mit den rund 90 Bewerbern, die schriftliche Unterlagen eingereicht hatten, an zwei Terminen ausführliche Bewerbungsgespräche in Sevilla und Madrid. Danach verblieben 70 Bewerber. Die Bewerberprofile wurden den Firmen von Februar 2013 bis Mitte März übersandt. Daraus trafen die Firmen eine Vorauswahl.

Die Wirtschaftsförderung SBH ließ die Verträge sowie alle Informationen zur Anreise, Unterkunft und zum Ablauf ins Spanische übersetzen. Im Januar und März fanden intensive Vorbereitungsgespräche mit den Firmen statt. Der Arbeitsvertrag, der die Zeit der Sprachkurse einschließt, wurde noch vor Anreise des Bewerbers geschlossen.

Die Bewerber erhalten die in der jeweiligen Branche regelmäßige Vergütung für Facharbeiter mindestens im 1. Berufsjahr. Die Entlohnung stellt gleichzeitig die Ko-Finanzierung der Firma für den geförderten Sprachkurs dar, da der Mitarbeiter in dieser Zeit von der Arbeit freigestellt ist. Organisations- oder Vermittlungskosten fallen nicht an. Die Unterbringungskosten werden von den Bewerbern selbst getragen. Die Handwerksfirmen sind jedoch dazu aufgerufen, die Bewerber bei der Suche nach einer Wohnung zu unterstützen.

Die jeweils vierwöchigen Intensiv-Deutschkurse sind eigens für dieses Projekt von der Wirtschaftsförderung SBH organisiert. Die Kosten des Unterrichts mit insgesamt 320 Stunden werden aus ESF-Mitteln durch das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) gefördert.

Ein von der Wirtschaftsförderung organisiertes Freizeitprogramm soll in den nächsten Monaten den neu Zugewanderten die Region und ihre attraktiven Seiten nahebringen.

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